Foto: Katja Illner

Phonoschrank

(*1966).
Entdeckte seine Faszination für den Klang im Alter von 10 Jahren bei der Suche nach ihm unbekannten Radiosendern auf den Bändern der Mittel- und Kurzwel- le. Die Differenzen im Rauschen waren für ihn interessanter als die Sender selbst. Der Weg über die freie Improvisation und die analoge Klangsynthese führte ihn zur Musikform des ‚Noise‘. Den theoretischen Unterbau für seine Klänge schuf er sich unter anderem an der Humboldt Universität zu Berlin in den Bereichen der Sozialphilosophie, Kybernetik und der Schizophonie. Das tiefe Interesse an der Improvisation und an anderen Kunstformen führte Ihn nach Japan, wo er an verschiedenen Schulen Butoh und die Improvisation der Bewegung erforschte. Unter dem Namen Phonoschrank tritt er als Noise Künstler sowohl Solo als auch in verschiedensten Kooperation auf.

2019THRESHOLDS – Performative Interventionen auf dem Golzheimer Friedhof. (gemeinsame Performance mit Thomas Zipp)