FÜHRUNG durch die Ausstellung:
SONNTAG, 19. Juni, 15 Uhr

FINISSAGE: 19. Juni, 17 – 21 Uhr  

Königsallee 106 / Eingang Aderstraße, 40215 Düsseldorf
13.5. – 19.6.2022
Fr – So 12 – 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ein Kooperationsprojekt von 701 e.V. und dem Seminar „urban stage ff.“ der Kunsthochschule für Medien Köln – Prof. Mischa Kuball

Javkhlan Ariunbold, Gina Bojahr, Dagmar Buchenthal, Cătălina Bucos,  Bidisha Das, Tim Dönges,  Corinna Duschl, Karen Fritz, Kurt Heuvens, Ada Kopaz, Polina Korovina, Mayuko Kudo, Tatsiana Licheuskaya, Yve Oh,  Adéọlá Ọlágúnjú, Anastasia Osoianu, Kihuun Park, Julian Quentin, Lukas Schmidt, Hye Young Sin, Christi Knak Tschaikowskaja, Nikolay Ulyanov, Julia Vergazova

„(…) das Arbeiten mit Studierenden aus dem Seminar ‚urban stage ff.‘ folgt dem tiefen Interesse sich außerhalb der KHM mit urbanen Leerstellen und Räumen zu beschäftigen, die Fragen an ihre sozio-politische Nutzung und kulturelle Bedeutung, sowie ihre stadtgeschichtliche Einschreibung stellen!“  Mischa Kuball

Bis zu seinem Rückbau erhalten 23 Künstlerinnen und Künstler die ‚carte blanche‘ für das ‚Apollo-Hochhaus‘ an der Königsallee 106, einem 1967 errichteten Bürogebäude, an dessen Stelle einst das prachtvolle Apollo-Theater stand. Das eher unauffällige Hochhaus mit seiner gläsernen Fassade, einer Höhe von 69 Metern und 18 oberirdischen Etagen, wird für einige Wochen zur spannenden Bühne für unterschiedlichste künstlerische Interventionen.

Die zeitbasierten und medienübergreifenden Arbeiten reflektieren nicht nur die wechselvolle Geschichte des Ortes, sondern verhandeln – im Dialog mit der stets sichtbaren umgebenden Stadt – auch damit verbundene gesellschaftliche Prozesse und Fragestellungen unserer Gegenwart.

Von dem Titel der Ausstellung FALSE SPRING ausgehend, stellen die jungen Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Herkunft insbesondere Fragen nach umweltbezogenen, konsumgesellschaftlichen Thematiken sowohl auf konzeptueller als auch materieller Ebene. Sie beziehen sich in ihren Prozessen der Ideenentwicklung auf persönliche Assoziation mit der Natur, Sehnsucht oder Abneigung.

Die Ausstellung findet auf mehr als 2.500 qm im Foyer und 1. Obergeschoss statt. Die ausgestellten Arbeiten werden speziell für diesen Ort entwickelt.

Die Schirmherrschaft hat Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf übernommen.

Veranstalter: 701 e.V. www.701kunst.de

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Essay von Nana Tazuke, Museum Ludwig Köln.

Die Ausstellung ist Teil der photo+ Biennale for Visual and Sonic Media.

Mit freundlicher Unterstützung:
Catella Project Management, Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf, Rheinischer Sparkassen- und Giroverband,WPV

 

https://rp-online.de/kultur/zwischennutzung-false-spring-bespielt-apollo-hochhaus_aid-70693175#successLogin

 

Fotos: Javkhlan Ariunhold

Kunsthochschule für Medien Köln
Die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), 1990 eröffnet, bietet unter dem Titel „Mediale Künste“ ein anspruchsvolles Projektstudium an, das jedem Studierenden die freie Wahl und individuelle Kombination von künstlerischen Schwerpunkten ermöglicht. „Mediale Künste“ kann an der KHM in 9 Semestern (grundständig / Diplom 1) oder in 4 Semestern (postgradual, Diplom 2) studiert werden.
Zwischen den Medien oder auch um die Medien herum schafft die KHM ein besonderes, experimentierfreudiges Klima für eigenständiges künstlerisches Arbeiten. Im Zentrum des Diplomstudiums steht die individuelle Entwicklung von künstlerischen Projekten, bei denen die Studierenden durch Professor*innen, künstlerisch-wissenschaftliche und technische Mitarbeiter*innen fächerübergreifend betreut und unterstützt werden.

CATELLA / WPV – KöTower, Königsallee 106

Über das Gebäude
Catella und WPV (Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer) als Eigentümer entwickeln das Hochhaus Königsallee 106 und dessen Umfeld völlig neu. Die „Kö“ bekommt ein neues Gesicht und erweitert das Spektrum um bislang an diesem Standort nicht bekannte Komponenten. Bislang wurde die „Kö“ immer mit Luxus-Shopping und Bankern in dunklen Anzügen gleichgesetzt. Mit dem neuen KöTower kommen neue Impulse dazu. Als ausgeprägter Architektur und Art Campus wird das neue Gebäude auf Kreativität, Offenheit und Transparenz setzen. Statt dem üblichen abweisenden Habitus von klassischen Bürobauten wird an dieser Stelle innen und außen, Büro und Freiraum miteinander verzahnt. Mit der Neugestaltung wird ein Raum und eine Atmosphäre für einen ruhigen Platz an der Nahtstelle zwischen der südlichen Kö und der hoch verdichteten Friedrichstadt geschaffen.