Wohin steuert die Kunstsammlung NRW?

Ein Gespräch zwischen Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Staatssekretär a.D. und Prof. Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen fand mit geladenen, renommierten Gästen aus der NRW Kunstszene am Dienstag, 3. Juli 2018  im Sky Office in eindrucksvoller Kulisse bei Hogan Lovells, Board Room (22. Etage) statt. 

Seit September 2017 hat die Kunstsammlung NRW eine neue Direktorin. Vielleicht ein guter Zeitpunkt mit Prof. Dr. Susanne Gaensheimer, die als eine der profiliertesten Kennerinnen für Gegenwartskunst gilt, über ihre neue Wirkungsstätte zu sprechen. 

In Frankfurt hat sie mit großem Erfolg das MMK Museum für Moderne Kunst geleitet und seinen exzellenten Ruf, als eine der ersten Adressen für Gegenwartskunst, weiter ausgebaut. Als Kuratorin des Deutschen Pavillon der Biennale 2011 ist ihre mutige Entscheidung in Erinnerung geblieben, Christoph Schlingensief nach seinem überraschenden Tod auch posthum im Deutschen Pavillon auszustellen. 

Hier in Düsseldorf leitet sie nun ein Haus, welches der FAZ Kunstkritiker Eduard Beaucamp aufgrund seiner international herausragenden Sammlung für klassische Moderne einmal als die „heimliche Nationalgalerie“ bezeichnete. Die Kunstsammlung NRW war immer ein Leuchtturm in der deutschen Museumslandschaft, der weit über die Landesgrenze hinaus leuchtete.

Mit Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff traf sie auf einen Gesprächspartner, der erst als Leiter der Staatskanzlei und später als Staatssekretär für Kultur in der NRW Landesregierung Jürgen Rüttgers gewohnt war, in großen Dimension zu denken. Wie kein anderer hat er die Kunstsammlung NRW und die Kunstlandschaft in NRW geprägt.

Mit neuen Menschen kommen zumeist auch neue Ideen ins Land. Von diesen Ideen und Plänen wurde an diesem hochinteressanten und kurzweiligen Abend einiges verraten. 

Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben.